Konzepte für die Übernahme der RAG-Halden mit der Politik abstimmen

Der Regionalverband Ruhr möchte bis zu 23 Halden von der RAG übernehmen. Die GRÜNE Fraktion möchte ausgearbeitete Konzepte zur Folgenutzung aller Standorte und eine enge Abstimmung mit den politischen Gremien.

„Der RVR verfügt über herausragende Kompetenzen zur Unterhaltung von Halden; an vielen Standorten sind ökologisch sinnvolle und touristisch ansprechende Landmarken entstanden“, sagt Sebastian Pewny, Abgeordneter im Ruhrparlament. „Auch für die möglichen neuen 23 Standorte wollen wir für die Menschen in der Region und für die Umwelt so viel wie möglich erreichen. Deswegen benötigen wir ausgearbeitete Konzepte für jede Halde von der Verwaltung“, fordert Pewny weiter.

„Als GRÜNE wollen wir vor dem Ankauf entscheiden, wie die Halden zukünftig genutzt werden“, sagt Pewny,  der auch stellvertretender Vorsitzender des Umweltausschusses in Bochum ist. „Wir sind froh, dass die Verwaltung unsere Forderung aufgenommen hat und die Aufgabenstellung für eine Vorstudie zur Folgenutzen aller Haldenstandorte in der Juni-Sitzung des Umweltausschusses des RVR mit der Politik erörtern wird.“ Die Verwaltung des RVR wird dann diese Vorstudie in Auftrag geben, um nach der Sommerpause die Beschlussfassung über den Ankauf in den politischen Gremien zu ermöglichen.

„Bevor ein Kauf getätigt wird, müssen die Folgenutzungen und insbesondere die ökologischen Standards festgelegt werden. Denn nur so können wir wissen, wie hoch die Nutzungsfolgekosten aussehen und ob diese vom RVR zu stemmen sind“, beschreibt Pewny. „Die zu erwartenden Kosten spielen auch eine entscheidende Rolle bei den Prognosen der RAG zu den Einnahmen aus den Standorten.“