„Meine Verkehrspolitik hat den Anspruch individuelle Reisefreiheit für
alle Menschen unserer Stadt über gleichberechtigte Verkehrsträger zu garantieren“

Radwegeausbau

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Fahrradboxen

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RRX-Projekt

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AGFS Mitgliedschaft

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Verkehrspolitik 

Die aktuellen Trends im Mobilitätsverhalten sind insgesamt sehr vielschichtig, zeigen allerdings deutlich in eine Richtung. Mobilität muss umweltfreundlicher, flexibler, niedrigschwellig, barrierefrei und zielgruppenspezifisch orientiert sein.
Politisch wird derzeit vor allem der Ausbau der Elektromobilität (insbesondere für den motorisierten Individualverkehr) diskutiert. Hinzu kommen jedoch auch Anforderungen an die Barrierefreiheit für den öffentlichen Nahverkehr (EU-Vorgabe zur vollständigen Barrierefreiheit im Stadtverkehr bis 2022) sowie gesellschaftliche Trends, die einen immer stärkeren Verzicht auf das eigene Automobil sowie eine Steigerung des Radverkehrs vor allem in Großstädten markieren. Der Boom von Car-Sharing-Modellen sowie die anhaltenden Diskussionen um Verbesserungen im Radverkehr machen deutlich, wie sehr sich das Mobilitätsverhalten gewandelt hat. Dazu beigetragen haben vor allem auch der demographische Wandel sowie ein neues Bewusstsein für Gesundheit, Klimaschutz und Klimawandel.
Dennoch bleibt der PKW das dominante Verkehrsmittel, das den größten Raumbedarf beansprucht und für die Stadtentwicklung der Zukunft insgesamt zahlreiche Probleme verursacht (Platzbedarf, Umweltbilanz, Verkehrssicherheit, finanzieller Aufwand, Nutzungskonflikte). Die auto-orientierte Planung wird daher in den meisten Fachdiskussionen als nicht mehr zeitgemäß betrachtet (siehe auch Wahlprogramm Grüne und Koalitionsvertrag).
Nicht zuletzt bedeutet dies, dass die Bandbreite der zur Verfügung stehenden Verkehrsträger besser miteinander verbunden werden muss, um sogenannte Mobilitätsketten zu ermöglichen. Das bedeutet auch, dass sie annähernd gleichberechtigt betrachtet werden müssen. Die intelligente Kombination von unterschiedlichen Verkehrsmitteln und ein zielgerichtetes Mobilitätsmanagement sind somit wichtige Aufgaben für die Zukunft, die verstärkt auf die Kommunen zukommen werden. Dabei sind neben individuellen frei wählbaren Präferenzen verschiedener Bevölkerungsgruppen unter anderem spezifische zwingende Anforderungen aufgrund der Alterung der Gesellschaft zu berücksichtigen, woraus zusätzliche Mobilitätsbedürfnisse entstehen. Es besteht damit die Notwendigkeit, das Thema Mobilität integriert zu betrachten, was auch bedeutet, dass in Teilen über starke Veränderungen der bisherigen Praxis nachgedacht werden muss, um die Lebensqualität für alle Beteiligten zu steigern.
Eine integrierte Herangehensweise eignet sich, um die entscheidenden Aspekte des Mobilitätsverhaltens aus sozialen, ökologischen sowie ökonomischen Blickwinkeln zu beleuchten. Die Stadt Bochum hat bislang sehr viele sektorale Überlegungen angestellt und darauf aufbauend unterschiedliche Konzepte erstellt (Grafik Übersicht Konzepte), die aber keinen inhaltlichen, strategischen Bezug aufweisen. Diese guten Grundlagen müssen in einem übergeordneten Konzept für Bochum zusammengefügt und mit strategischen Zielen ergänzt werden, welche die Belange und Bedürfnisse ganz unterschiedlicher Mobilitätsansprüche berücksichtigen können. Dabei gilt es, den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen und nicht die Verkehrsträger.

Verkehrspolitisches Bochum

Schon heute können wir auf viele grüne Erfolge zurückblicken. Der Radschnellweg Ruhr (RS1) fand eine große Ratsmehrheit. Ich konnte Parteiübergreifend Zustimmung für dieses Vorzeigeprojekt innovativer Verkehrspolitik gewinnen. Die Stadt Bochum hat in einer sehr ausgewogenen Stellungnahme zum RRX-Projekt die Belange und Sorgen von betroffenen Bürgerinnen und Bürgern aufgenommen, diese Belange wurden auf Intervention der Grünen in die Stellungnahme ergänzt. Ich konnte unseren Koalitionspartner dafür gewinnen einen Antrag für ein Radabstellanlagenkonzept Innenstadt von der Stadtverwaltung einzufordern. Die Bewerbung zur Aufnahme Bochums in die Arbeitsgemeinschaft Fußgänger und Fahrradfreundlicher Städte war ein Erfolg auf ganzer Linie. Bochums Bewerbung und Ziele haben überzeugt. Nun haben wir uns verpflichtet uns dieser Aufnahme würdig zu erweisen. Durch Grüne Beharlichkeit gelang es in Bochum einen Nahmobilitätsbeauftragten einzustellen.
Durch die Lärmaktionsplanung gelang es mehrere Straßen auf Tempo 30 zu reduzieren. Dies führt zur Lärmminderung für Anwohnerinnen und Anwohner und mehr Sicherheit auf den Straßen.
Der Barrierefreie Haltestellenausbau geht zügig voran. Nahezu jede Ausschusssitzung wird der Ausbau weiterer barrierefreier Haltestellen beschlossen. In der ÖPNV-Bedarfsplanung verhinderte iich im zähen Ringen mit unserem Koalitionspartner eine Vorfestlegung und Priorisierung bestimmter großer Verkehrsprojekte. An den Straßen Bessemer Straße, Wattenscheider Hellweg, Herner Straße, Schützenstraße, Universitätsstraße/O.-Hoffmann Straße, Hasselbrinkstraße, Werner Hellweg, Berliner Straße, Bochumer Straße, etc. sind schon heute neue Radwege entstanden. Dies ist auch ein Verdienst grüner Haushaltspolitik, denn wir stellen jährlich Mittel für den Radwegebau bereit.
Heute nach knapp 2,5 von 6 Jahren sind 76% des Kolaitionsvertrages abgearbeitet. Aktuell arbeite ich an den folgenden Themen: Fahrradboxen, E-Bikegaragen, RS1-Planung, Fortschreibung Nachverkehrsplan, Radverkehrskonzept (aktuell von 1999), IC-Abkopplung in Bochum
In Zukunft wird es mir darum gehen perspektivisch die Themen Stopp statt Rot für den Radverkehr, Nachtverkehr in Bochum, Ticketloser ÖPNV, RS1-Unterhaltung und Infrastrukturanforderungen im ÖPNV aufzugreifen und mit Leben zu füllen.

Digitale Haltestellen

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Stadtradeln

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Straßenerhalt sanierenn

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ÖPNV weiter ausbauen

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